Telematische Meldepflicht an das STS

Wie bereits in vorherigen Rundschreiben mitgeteilt, sind ab dem 1. Januar 2020 ärztliche Leistungen nur mehr dann absetzbar, wenn diese mit rückverfolgbaren Zahlungsmitteln (z.B. Bankomat, Kreditkarte, usw.) bezahlt worden sind. Von dieser Neuerung ausgeschlossen bleiben Einkäufe für Arzneimittel, medizinische Hilfmittel und die Ausgaben bei öffentlichen oder bei privaten, vom Sanitätsbetrieb akkreditierten Gesundheitseinrichtungen.

Durch diese Neuerung entsteht ein enormer Mehraufwand bei der telematischen Übermittelung der ärtzlichen Leistungen an das „STS“, da für alle ab dem 1. Januar 2020 erbrachten Leistungen auch die angewandte Zahlungsmodalität überprüft, und alle mittels nicht rückverfolgbaren Zahlungsmodalitäten bezahlten ärztlichen Leistungen von der Übermittelung ausgeschlossen werden müssen.

Ab dem 1. Januar 2021 ist die telematische Übermittlung an das „STS“ mit monatlicher, und nicht mehr wie bisher mit jährlicher Fälligkeit zu übermitteln. Die meldepflichtigen Daten müssen ab diesem Datum auch zusätzlichen Informationen enthalten, wie z.B. Art des Steuerdokuments, MwSt. Satz bzw. MwSt. Befreiung, Zahlungsmodalität und auch die evtl. Ablehnung des Patienten bezüglich der Bereitstellung der Daten für die vorab ausgefüllte Steuererklärung. Im letzterem Fall, müssen die Daten ohne Angabe der Steuernummer an das „STS“ übermittelt werden.