Beiträge an Kleinunternehmen für betriebliche Investitionen

Mit dem Beschluss der Landesregierung Nr. 9 vom 14 Januar 2020 wurden die Richtlinien zur Vergabe von Beihilfen für betriebliche Investitionen von Kleinunternehmen festgelegt. Auch dieses Jahr stellt das Land Südtirol wider sechs Millionen Euro zur Verfügung, um kleine Unternehmen der Sektoren Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistungen bei ihren betrieblichen Investitionen zu unterstützten. Die Anspruchsberechtigten müssen im Handelsregister der Handelskammer Bozen eingetragen sein und werden durch ein Wettbewerbsverfahren ausgewählt. Freiberuflich Tätige haben nur für die erste freiberufliche Tätigkeit und in den ersten fünf Tätigkeitsjahren Anspruch auf die Beihilfe. Ärztinnen und Ärzte die mit dem Landesgesundheitsdienst vertragsgebunden sind, sind von der Förderung ausgeschlossen.

Gefördert werden folgende Investitionen in materielle oder immaterielle Vermögenswerte, mit anerkannten Kosten von min. 20.000€ bis zu max. 500.000€.

-     Einrichtung einer neuen Betriebsstätte                   - Einrichtung

-     Erweiterung der Betriebsstätte                                - Hard-bzw. Software

-     Diversifizierung der Produktion                              - Maschinen & Anlagen

-     Änderungen im Produktionsprozess                       - Arbeitsfahrzeuge

 

Die Beihilfen werden in Form eines Verlustbeitrags im Ausmaß von 20% der zulässigen Kosten gewährt. Es kann nur ein Beihilfeantrag vorgelegt werden. Dieser muss innerhalb 30. April 2020 und vor Beginn der Investitionen telematisch eingereicht werden.

Neu in diesem Jahr ist, dass die Gesuche ausschließlich online über den E-Government-Service der Landesverwaltung eingereicht werden können. Der Zugriff auf den E-Government-Service durch die Antragsteller erfolgt ausschließlich über das öffentliche System für die digitale Identität (SPID – „Servizio Pubblico di Identità Digitale“)